PH 5
von Poul Henningsen
Hersteller:Louis Poulsen
Der dänische Designer Poul Henningsen war einer der wichtigsten Vertreter des dänischen Funktionalismus. Poul Henningsen, der sein Studium der Architektur nach sechs Jahren abgebrochen hatte, war ab 1920 als freier Architekt tätig. Zudem betätigte Poul Henningsen sich als Journalist, Erfinder und Maler. Zu internationaler Bekanntheit gelangte Poul Henningsen als Designer von Leuchten, die von der Kopenhagener Firma Louis Poulsen hergestellt werden – darunter die berühmte „Artischocke“ von 1958. Im Fokus der Produktentwicklung standen Leuchten mit einem weichen, gestreuten Licht: Als Diffusoren dienten dabei Licht brechende Lamellen, hell lackierte Unterseiten sorgen für eine genau kalkulierte Streuung.
Artemide Chooe Tavolo
von MatteoThun
Hersteller:ARTEMIDE
Die senkrecht nebeneinander angeordneten Vertiefungen des Leuchtenschirm aus transparentem antistatischen Polykarbonat verleihen der Leuchte einen besonderen optischen Reiz und gewährleisten zudem eine optimale Lichtverteilung. Der Schirm aus Polypropylenmaterial ist entweder rot bedruckt oder mit Pergamentpapier ausgekleidet. Der Schirm ist aufgrund einer integrierten Feder aus thermoplastischem Material verstellbar. Der Leuchtenfuß, aus Zamak, hat eine grau-lackierte metallische Oberflächenstruktur. Erhältlich mit Glüh- oder Leuchtstofflampe. Direkte und gestreute Lichtverteilung. Farbe: Grau/Rot oder Grau/Ecrù
Saturno
von Kazuo Motazawa
Hersteller: Staff
--- Bericht folgt ! ---
BRAUN SK 6 Dieter Rams
von Dieter Rams
Hersteller: Braun AG
Dem SK 4 kommt in der Braun-Reformation eine Schlüsselrolle zu. Es wendet sich von dem "Tonmöbel-Wesen" (Gugelot) ab und vollzieht den Schritt zu einem auch formal zum Ausdruck gelangenden
feinmechanisch bestimmten Charakter. Die Konstruktion der Seitenteile ist ähnlich der G-Serie, das Gehäuse besteht jedoch dominant aus Blech. Dies begünstigte eine preisgünstige Fertigung. Das
Chassis wurde speziell auf das Gerät und seine konsequente Bedienung von oben zugeschnitten. Dieter Rams entwickelte die Idee des transparenten Deckels. Das formale Gesicht des Plattenspielers
gestalteten Wilhelm Wagenfeld und sein Büro.
Das unter dem Beinamen "Schneewittchensarg" bekannte Gerät wurde technisch stetig verbessert und unter den Nummern SK 4 bis SK 6 verkauft. Das SK 4 wird u. a. im Museum Of Modern Art,
New York und im Centre Georges Pompidou, Paris als Meilenstein des Designs ausgestellt.
Wagenfeld XXX
von Wilhelm Wagenfeld
Hersteller: Vereinigte Lausitzer Glaswerke
Wilhelm Wagenfeld war zuerst Schüler am Bauhaus in Weimar unter Laszlo Moholy-Nagy und schuf in der Zeit einige der bekanntesten Bauhaus-Objekte. 1928 wurde er der Leiter der Metallwerkstatt, ab 1931 arbeitete er als freier Designer für die Janaer Glaswerke und die Vereinigte Lausitzer Glaswerke. In dieser Zeit entstehen auch seine Glasentwürfe, die den Grundstein für die spätere erfolgreiche Zusammenarbeit in den 50er Jahren mit WMF bilden. Das funktionale Kubus-Geschirr gilt als Vorläufer der Tupperware und wurde sehr oft in der Deutschen Kriegsmarine eingesetzt.
nur Original wenn mit XX Rautenmarke versehen ist!
